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Neuer Kreisjugendwart des Kirchenkreisjugenddienstes

|   News aus Elstorf

Stefan Krüger ist ab Juni neuer Kreisjugendwart des Kirchenkreisjugenddienstes (KKJD) des Ev.-luth. Kirchenkreises Hittfeld.

Text: Carolin Wöhling

Er folgt auf Holger Kuk, der Anfang des Jahres als Diakon in die Nachbarschaft Hollenstedt/Moisburg wechselte und die Aufgabe des Kreisjugendwarts bis Juni kommissarisch leitete. Stefan Krüger freut sich auf die Aufgabe: „Der Kirchenkreisjugenddienst ist sehr gut aufgestellt und bietet ein tolles Programm für Kinder und Jugendliche. Das ist schon ‚Champions League‘, was Holger Kuk hier aufgebaut hat“, sagt Stefan Krüger. Eigentlich gehört es zu seinen Aufgaben, gemeinsam mit der Ev. Jugend Freizeiten, Aktionen und Angebote für Kinder und Jugendliche zu entwickeln, aber das ist durch die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Zeit derzeit schwierig. „Alle Freizeiten wurden abgesagt, dennoch wollen wir den Jugendlichen Alternativen anbieten. Und fürs nächste Jahr werden dann wieder hoffentlich alle Aktionen möglich sein“, sagt Stefan Krüger.

Stefan Krüger (52) ist Dipl.-Religionspädagoge und kommt aus Löhne in Ostwestfalen. Er hat in Hannover studiert und war Diakon für Jugendarbeit erst in Ostfriesland, später für 17 Jahre in Osterholz-Scharmbeck. Zuletzt baute er die Jugendarbeit für vier Kirchengemeinden in Wunstorf auf, mit Jugendgottesdiensten, Jugendtreffs und Aktionen. Warum schlägt sein Herz für die Jugendarbeit? „Mein Motto lautet: ‚Jeden Tag eine verrückte Tat‘ – und das im positiven Sinne. Damit meine ich, jeden Tag auch einmal den Standpunkt ändern, die Sichtweise des Gegenübers einnehmen, aber immer aus dem Glauben heraus. Meinen Glauben möchte ich Jugendlichen weitergeben.“

Krüger freut sich auf Hittfeld: „Gut gefällt mir das Prinzip der Nachbarschaften. Das ist genau richtig, hier wird regional gedacht, indem man Ressourcen schafft, die gemeinsam genutzt werden.“ In der nächsten Zeit will er eine Tour durch alle Kirchengemeinden machen, sich vorstellen und ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter in der Jugendarbeit kennenlernen. „In dieser Zeit mit großem Abstand und vielleicht auch im Freien, damit niemand den anderen gefährdet.“

Er hat Lust auf neue Formen im Bereich Gottesdienst und Jugendarbeit: „Wir müssen fragen, was Jugendliche und Erwachsene im sozialen Raum brauchen, was sie von Kirche erwarten. Das fordert ein neues Denken in Kirche.“ Zum 1. August zieht er mit seiner Partnerin nach Buchholz. Krüger hat eine C-Sportlizenz, privat spielt er Volleyball, joggt, spielt Impro-Theater und ist Personal Coach: „Das hilft mir auch in der Arbeit mit Jugendlichen, oft brauchen sie einen Berater für ihre persönlichen wie beruflichen Ideen oder auch Sorgen.“

Aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen gibt es derzeit noch keinen Termin für die offizielle Einführung von Stefan Krüger, der Termin wird später bekannt gegeben.

 

 

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Stefan Krüger. Foto: privat