Durchstarter-Einsegnung am 28. März

Du magst denken, dass du ohne Jesus leben kannst, aber du kannst es dir nicht leisten, ohne ihn zu sterben.

Dieses Zitat war das Thema des Durchstarter-Gottesdienstes *am 28. März in der gut besuchten Lutherkirche. Der Verfasser ist unbekannt; gefunden wurde der Text in den Sozialen Medien.

"Das fanden wir im Leitungsteam sehr ungewöhnlich, sind doch sonst eher Freundschaft, Gemeinschaft und Zusammenhalt die beliebtesten Themen der Durchstarter" sagte Diakon Niklas Nadolny in seiner Begrüßungsansprache. "Und es wurde sehr kontrovers diskutiert".

Um das Zitat ging es sowohl im Anspiel, in der Hinführung zum Thema als auch in der Predigt.

Fazit: Christen sind keine besseren Menschen, aber sie sind besser dran. "Wer nicht an Gott glaubt, vermisst - nichts. Aber vielleicht sollten wir Nichtgläubigen gegenüber öfter darüber reden?" schlug Niklas Nadolny in seiner Predigt vor. Wir haben Angst, abschreckend  zu wirken, wenn wir über Gott sprechen. Und hier kommen die Teamer ins Spiel: Sie sind besser geeignet als Erwachsene und Pastoren, Kindern und Konfirmanden vom Glauben zu erzählen.

Im Rückblick berichteten die neuen Teamerinnen und Teamer, was sie im Durchstarter-Kurs gelernt haben: Kommunikation, Anleitung von Gruppen, Spiele, Sprechen vor vielen Leuten und Gesprächsführung. Auch die Highlights kamen zu Sprache: Die 7-up-Freizeit und Workshops.

Gut vorbereitet können sie ihr Wissen nun in der Arbeit in der Ev. Jugend anwenden.

Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von der Band um Niklas Nadolny und Pastor Helge Scholz.

Nach der feierlichen Einsegnung mit Urkundenübergabe ging es zum leckeren Buffet (vielen Dank an die ServiceGruppe der Lutherkirche).

* Durchstarter sind Jugendliche, die sich nach ihrer Konfirmation zu Teamern ausbilden lassen. Nach dem 6-monatigen Kurs können sie u.a. Gruppen anleiten, Aktionen und Andachten durchführen und die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in unserer Gemeinde aktiv mitgestalten.

Mehr Infos zu den Durchstartern finden Sie hier

 

Text und Fotos: Brigitte Sonnenberger